Test: Kabellose Wii Sensorbar

Batteriefach der Hama SensorbarHeute habe ich mir mal ein interessantes Zubehör für die Wii genauer angesehen: kabellose Sensorleisten. Das Original von Nintendo funktioniert zwar einwandfrei, aber es nervt doch gewaltig das elend lange Kabel jedes Mal auf- und abzurollen, wenn man die Wii mal mit zu seinen Freunden nehmen will. Im Test hatte ich zwei Produkte, die mir freundlicherweise von Hama und der Deluxe GmbH zur Verfügung gestellt wurden.

Hama

Die kabellose Sensobar von Hama sieht gut ausDie Senosrleiste von Hama macht gleich einen höherweritgen und stabilen Eindruck, wenn man sie in den Händen hält. Sie ist komplett in schwarz gehalten, genau so breit wie das Original von Nintendo und nur wenige Millimeter höher. An der Vorderseite befindet sich zentriert der Power-Knopf und direkt hinter ihm im Gehäuse eine blaue LED, die leuchtet wenn die Leiste aktiviert ist. An der Unterseite findet man links und rechts zwei Gummifüße für einen guten Stand und das Batteriefach. Es lässt sich leicht öffnen und fasst vier Batterien des Typs Mignon AAA. Durch den Einsatz der kleinen Batterien lässt sich die flache Bauhöhe erreichen, allerdings muss man auch immer vier Stück parat haben.

Der Praxistest verlief gut. Die Leiste lässt sich genau so unkompliziert auf dem Fernseher aufstellen, wie man das von Nintendos Variante gewöhnt ist. Beim Navigieren mit der Wii Remote im Menü oder in Spielen merkt man keinen Unterschied zur verkabelten Version. Auch bei Vierspieler-Partien in Rayman Raving Rabbits 2 oder Smarty Pants gab es nichts zu bemängeln. Jedenfalls nicht wenn die Batterien voll geladen sind. Denn zu Beginn des Tests konnte erst keiner so richtig steuern, es ruckelte und hakte nur. Nach einigem Testen fanden wir heraus, dass die vier Batterien wohl nicht mehr genügend Leistung abgaben. Ich setzte 1,2 Volt Akkus ein. Nach einem Tausch gegen neue Batterien lief alles wieder einwandfrei. Optimal wäre eine Warn-LED, die anzeigt wenn der Ladezustand der Batterien zu schwach ist. Wenn man das Verhalten kennt, weiß man beim nächsten Mal aber Bescheid und hat immer Ersatz-Batterien dabei.

Für einen Preis von ca. 15 € bekommt man von Hama (z. B. unter hama.de) eine sauber verarbeitete kabellose Sensorleiste, die ihren Dienst mit guten Batterien einwandfrei verrichtet.

Aktivierte Hama Sensorbar mit Status LEDBatteriefach der Hama SensorbarVergleich Nintendo (links) / Hama (rechts)

Deluxe GmbH

Kabellose Sensorbar der Deluxe GmbHDie Sensorleiste der Deluxe GmbH besitzt die selbe Breite wie das verkabelte Original von Nintendo. Den Strom bezieht sie aus zwei Batterien des Typs Mignon AA, die im Inneren eingesetzt werden (auch Akkus mit 1.2V werden unterstützt). Dadurch überschreitet die Bauhöhe der Leiste deutlich die des Originals, etwa um das Doppelte. An der Rückseite befindet sich ein On/Off-Schalter. Im eingeschalteten Zustand leuchtet auf der Vorderseite eine grüne LED.

Farblich richtet sich das Gehäuse nach dem Nintendo-Vorbild. Das Gehäuse besteht aus grauem Plastik, an der Front ist eine schwarze Blende angebracht. An der Unterseite sind vier Gumminoppen zum besseren Halt auf dem Untergrund angebracht.

Im Praxistest erwies sich die Sensorbar der Deluxe GmbH als gleichwertiger Vertreter der Kabel-Variante. Weder beim Navigieren im Wii-Menü noch bei Vier-Spieler Partien mit Rayman Raving Rabbits 2 oder Wii Sports konnte ich Auffälligkeiten oder Aussetzer feststellen. Die Leiste erfüllt somit voll ihren Zweck.
Ungünstig finde ich allein den Batterieschacht. Sind die Batterien einmal eingesetzt, lassen sie sich nur noch mit Werkzeug entfernen. Selbst die Klappe zum Schacht bekommt man ohne Hilfmittel kaum auf. Generell wirkt die Verarbeitung des Gehäuses nicht sehr hochwertig. Wenn sie aber auf dem TV steht, stört das nicht. Dort erfüllt sie ihren Job und ist bei einem Preis von 7,99 Euro im playdeluxe.net Online-Store unschlagbar günstig.

Batteriefach der Deluxe GmbH SensorbarVergleich Nintendo (links) / Deluxe GmbH (rechts)

Fazit

Kabellose Sensorleisten für die Wii eignen sich also durchaus als vollwertiger Erstatz für die verkabelte Version von Nintendo. Wer die Konsole häufig mit zu Freunden und Familie nimmt, sollte sich durchaus eine zulegen, um dem Kabelsalat in der Wii-Tasche vorzubeugen. Denn die Kabel des Netzteils und des Fernsehanschlusses sind schon genug! So kann man seine Nintendo-Sensorleiste z. B. immer zu Hause liegen lassen und die kabellose Version bleibt für unterwegs einfach in der Tasche. Einziger Nachteil ist, dass man nun noch mehr Batterien benötigt, aber anders geht das nunmal nicht.

Wenn einem 15 € nicht zu viel für dieses Utensil sind, würde ich die Sensorleiste von Hama empfehlen, da sie neben ihrer guten Funktion auch noch schön aussieht und gut verarbeitet ist.
Wer sich die Hälfte dieses Geldes lieber sparen möchte und weniger Wert auf die Optik eines Produktes legt, der ist bei der Sensorbar der Deluxe GmbH richtig aufgehoben.

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0 Responses to Test: Kabellose Wii Sensorbar

  1. mengapa anak susah makan 10.05.2017 at 05:32 #

    WOW just what I was looking for. Came here by searching for
    deluxe

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