Test: AVerTV Volar M von AVerMedia – DVB-T für den Mac

Die neue Bundesliga-Saison steht in den Startlöchern und ich muss mich darauf vorbereiten, jedes Spiel sehen zu können, das mich interessiert. Da ich aus zeitlichen Gründen nicht jede Woche die Bundesliga live in HD auf Sky sehen kann, genügt mir auch mal eine Zusammenfassung. Wenn ich unterwegs bin, brauche ich dafür einen DVB-T Empfänger für mein MacBook Pro. Wenn man nach USB DVB-T Sticks speziell für den Mac sucht, findet man nicht allzu viele. Die Mehrzahl sind natürlich für Windows-Systeme konzipiert. Nach einigem Suchen bin ich auf den AVerTV Volar M von AVerMedia gestoßen. Da ich keine Tests über dieses Produkt finden konnte, bestellte ich es mir kurzerhand, um selbst zu testen.

Im Lieferumfang befinden sich der USB-Stick, eine Installationsanleitung, eine Installations-CD, ein TV-Adapter, ein USB-Verlängerungskabel und eine Mini-Antenne.

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Die Installation der Mac-Software von der beiliegenden CD verlief reibungslos. Der USB-Stick ist etwas breiter und verdeckt daher den zweiten USB-Anschluss am MacBook Pro. Daher liegt ein Verlängerungskabel bei. Am USB-Stick wird der TV-Adapter angeschlossen und an diesem dann die Antenne. Sobald man die Hardware per USB verbunden hat, startet die Software automatisch und präsentiert den zuletzt ausgewählten TV-Sender. Beim ersten Start muss man einen Sendersuchlauf durchführen. Für mich im Rhein-Main-Gebiet ergab das 27 Sender.

Die Antenne ist für den Zimmerbetrieb bei mir etwas schwach. Wenn sie auf dem Tisch neben mir liegt, empfange ich fast keinen Sender. Ich muss sie schon etwas in Höhe platzieren. Dafür besitzt sie einen Steckfuß, mit dem man sie am Deckel des MacBooks befestigen kann. Da er für eine feste Breite ausgelegt ist, ist das etwas unflexibel. Eine Klammer wäre hier angebrachter, um die Antenne überall anbringen zu können. Für den sorgenfreien Betrieb im Raum eignen sich sicherlich aktive Antennen besser, diese passive muss ich eben gut ausrichten. Bei einem Bekannten zwei Orte weiter funktionierte die Mini-Antenne ähnlich: Wenn man sie etwas herumreicht findet man schon eine Position, in der sie ein Signal bekommt.

Die Anwendung ist in drei Hauptfenster unterteilt. Das TV-Fenster, die Media Box und ein kleines Bedienfenster, das einer Fernbedienung nachempfunden ist. Letzteres fasst alle Hauptfunktionen zusammen: Programmwechsel, Lautstärke, Aufnahme, Wiedergabe, Screenshot und Anzeige der Uhrzeit.

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Die Media Box ist in vier Bereiche unterteilt: Programmmanager, Programmierplan, Wiedergabeliste und EPG.

Im Programmmanager findet man die Liste aller verfügbaren Sender. Hier kann man den Sendersuchlauf erneut starten. Weiterhin lassen sich die Sendernamen umbenennen, neue Sender manuell hinzufügen oder alte löschen.
Im Programmierplan verwaltet man seine programmierte Aufnahmen. Es lassen sich Programmierungen neu einstellen, bearbeiten oder löschen.
Aufgenommene Programme erscheinen dann in der Wiedergabeliste, übersichtlich mit einem Vorschaubild, dem Dateinamen, der Dateigröße und dem Aufnahmedatum.
Der EPG zeigt bis zu einer Woche im Voraus das Programm der Sender an, sofern diese das anbieten. Die einzelnen Sendungsblöcke kann man anklicken und direkt für eine Aufnahme markieren.

Über das Menü Ansicht / Teletext lässt sich ein weiteres Fenster öffnen, das den Videotext anzeigt. Im Test verlief das problemlos. Die Seitenzahl wird einfach über das Suchfeld eingetippt. Wenn die Seite nicht vorhanden ist, werden alle verfügbaren Seiten angezeigt und man kann eine auswählen. Die Darstellung des Videotextes passt sich dynamisch an die Fenstergröße an, was jederzeit einen guten Eindruck machte. Somit könnte ich unterwegs auch ohne Internet per Videotext die aktuellen Fußballergebnisse checken.

Mit der Bild- und Tonqualität des AVerTV Volar M bin ich rundum zufrieden. Das Bild wirkt scharf und farblich ausgewogen. Auch im Vollbild gibt es keine Verzögerungen oder schwerwiegende Klötzchenbildung, so dass richtiges Fernsehfeeling aufkommt. Den Ton kann man sehr laut einstellen, was einem Einsatz im Freien, z. B. bei einer Fußball Live-Übertragung, entgegen kommt.

Zur Windows-Unterstützung kann ich nichts sagen, ich habe es nur auf dem Mac getestet.

Fazit

Im AVerTV Volar M von AVerMedia habe ich eine DVB-T Erweiterung für mein MacBook Pro gefunden, die alle Erwartungen erfüllt und mir eine Alternative zur Bundesliga live in HD auf Sky bietet. Der USB-Stick ist handlich und passt in meine Laptoptasche, die Bedienung der Software geht gut von der Hand (inklusive der programmierten Aufnahme) und Bild- und Tonqualität sind sehr gut. Momentan kostet der AVerTV Volar M bei Amazon 42,89 €, was ich für einen noch vertretbaren preislichen Rahmen halte.

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0 Responses to Test: AVerTV Volar M von AVerMedia – DVB-T für den Mac

  1. dolphins pearl slot 06.04.2017 at 16:58 #

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