Test: Fujicolor Foto-Buch

Fujicolor FotobuchErneut habe ich einen Fotobuch-Service getestet. Dieses Mal habe ich mir das Fotobuch von FUJIdirekt ausgesucht.

An erster Stelle steht der Download der Bestell-Software. Diese umfasst 25 MB, was für den digitalen Fotografen von heute kein Hindernis mehr sein sollte. Eine Offline-Applikation macht für mich beim Zusammenstellen eines Fotobuches durchaus Sinn, da man unabhängig von ablaufenden Sessions ist und einen größeren Bedienungskomfort erwaren kann, als das in einer Webapplikation der Fall ist. Mal sehen, was die Software leisten kann.

Nach der einfachen Installation zeigt sich die Bestell-Software mit einer aufgeräumten Oberfläche. Sehr präsent platziert sind natürlich die Buttons “Fots bestellen” und “Poster bestellen”, die von den meisten Kunden sofort gesucht werden. Der ganze Bereich unten rechts ist dem Produkt “Foto-Buch” gewidmet und so findet man auch schnell zu dieser Funktionalität. Mit einem weiteren Klick auf “Foto-Buch erstellen” gelangt man in den Foto-Buch Assistenen und wählt zunächst ein Format aus. Zur Auswahl stehen drei Hardcover-Formate ab 19,95 € und zwei Softcover-Formate ab 14,95 €. Damit sollten sich die meisten Vorstellungen verwirklichen lassen.

Fujicolor BestellsoftwareFujicolor BestellsoftwareFujicolor Bestellsoftware

Danach wird die Bearbeitungs-Oberfläche geladen. Im linken Bildschirmbereich ist ein Dateibrowser untergebracht, über den man seine Fotos auswählen kann. Über weitere Reiter erreichbar sind die Ansichten zur Auswahl von Seitenvorlagen, Hintergründen und Effekten. Die Vorlagen geben Ideen zur Seitengestaltung vor. Generell kann man seiner Kreativität beim Seitenlayout freien Lauf lassen und die Bilder und Texte frei platzieren. Für jede Seite lässt sich ein individueller Hintergrund einrichten. Dieser kann eine Farbe oder ein vordefiniertes Muster sein. Eigene Hintergrundgrafiken lassen sich nicht einsetzen. Mit den Effekten kann man die Art und Weise der Fotopräsentation verändern. Hierfür stehen hauptsächlich Rahmen- und Schatteneffekte zur Auswahl. Dabei ist mir aufgefallen, dass einige Rahmen über dem Bild eingefügt werden und damit Bildinhalte wegfallen können.

In der Mitte des Bildschirmes befindet sich die Vorschau- und Bearbeitungsansicht des Fotobuches. Darüber in einer horizontalen Scrollleiste kann man durch die einzelnen Seiten navigieren, die jeweils zur guten Orientierung eine Miniaturvorschau der aktuellen Seite anzeigen. Unter dem Bearbeitungsbereich findet man die Optionen zum Einfügen neuer oder zum Löschen vorhandener Seiten. Der Umfang der Seitenzahl lässt sich von 24 bis 120 einstellen. Allerdings bekommt man bei Veränderung der Seitenzahl keine direkte Rückmeldung was die Kosten angeht.

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Die Handhabung des Bearbeitungsbereiches ist als gut einzustufen. Bilder lassen sich flexibel über den Dateibrowser per Drag&Drop auf die Seiten ziehen. Sie lassen sich beliebig in ihrer Größe und Drehung verändern. Außerdem steht für den Ungeduldigen die Funktion “SmartPage” zur Verfügung, die das Seitenlayout der Fotos automatisch anpasst. Änderungen lassen sich uneingeschränkt rückgängig machen. Über die Funktion “Text einfügen” kann man freie Texte auf den Seiten unterbringen. Von Schriftart über Größe und Farbe lässt sich hier alles ändern.

Der Bestellvorgang verlief reibungslos. Natürlich wählte ich die bequeme Online-Variante. Über die Software ließ sich schnell ein neues Benutzerkonto erstellen. Besonders hervorzuheben ist hier die Standard-Bezahlungsmethode per Rechnung. Das heißt ich muss erstmal keine Kontoinformationen hinterlegen oder das Geld im Voraus überweisen, sondern zahle nach Erhalt der Ware. Für 24 Seiten beläuft sich meine Rechnung auf 29,93 €.
Der Upload-Vorgang verlief auch ziemlich zügig. Die Software rechnet die Bilder schon vorab auf das benötigte Format herunter.

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Nach drei Tagen war das Fotobuch in meinem Briefkasten. Mit der Qualität bin ich sehr zufrieden. Das Hardcover macht einen stabilen Eindruck. Die Seiten sind gut gebunden. Die Bilder wirken sehr natürlich in Farben und Kontrast. Auch die Ränder sind sauber gedruckt. Die Seiten erscheinen genau so, wie ich sie in der Software eingerichtet hatte. Auch die Bilder auf dem Cover und auf der Rückseite machen einen guten Eindruck. Leider wird, wie bei so vielen anderen Herstellern auch, ein Strichcode auf die letzte Fotoseite und auf die Rückseite des Hardcovers gedruckt. Jedem Betrachter des Fotobuchs fällt dies negativ auf. Schade dass es hierfür noch keine andere Lösung gibt, z. B. in Form eine Aufklebers den man nach Erhalt abziehen könnte.

Fazit

Alles in allem bin ich mit dem Fotobuch von FUJIdirekt sehr zufrieden. Die Software ist klar und verständlich und bietet viele Möglichkeiten in der Gestaltung. Der Bestellvorgang verläuft reibungslos und die Bezahlung bequem per Rechnung. An der Qualität des Fotobuchs lässt sich nichts aussetzen. Lediglich der Preis von 30 € für 24 Seiten ist nicht gerade der attraktivste, aber vertretbar. Somit erhält das Fotobuch von FUJIdirekt meine vollste Empfehlung.

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4 Responses to Test: Fujicolor Foto-Buch

  1. youtube.com 30.05.2017 at 04:05 #

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