Reisestativtest

Im heutigen Gastartikel schreibt das Team von Reisestativtest.de über die Ursprünge des Stativs, die sich sukzessive verändernden Kundenansprüche und die Entwicklung der Reisestative.

Historie des Stativs

Die Methoden der Bildstabilisierung können auf eine lange Geschichte zurückblicken. Innerhalb dieser Konzeptionen waren insbesondere Materialien wie Stahl oder Holz weit verbreitet, um eine ausreichende Stabilität in der Fotografie und Videografie zu gewährleisten. Dies geht einher mit der Tatsache, dass die Kameraausrüstung zu damaligen Zeiten ein hohes Gewicht aufwies.

Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/da/Bundesarchiv_Bild_146-1971-003-65,_Berlin,_Kameram%C3%A4nner_vor_dem_Schloss.jpg

Mit steigendem technologischen Fortschritt konnte die Kameratechnik sowohl technisch verbessert, als auch platz- und gewichtstechnisch komprimiert werden. Während in der Vergangenheit also schwergewichtige Stahl- und Holzstative von Nöten waren, um das Kameraequipment zuverlässig tragen zu können, haben sich in den vergangenen Jahren „neuartige Materialien“ unter Beweis gestellt, die den Stativmarkt letztlich revolutionieren konnten.

Bei diesen „neuartigen Materialien“ handelt es sich um Aluminium und Carbon. Während Aluminium-Stative im Vergleich zu den konventionellen Materialien bereits erhebliche Vorteile hinsichtlich des Gewichts bieten können, können Carbon-Stative diese Gewichtsoptimierung auf das bisher höchstmögliche Niveau treiben. Wie sich schon erahnen lässt, lassen sich Hersteller von Carbon-Stativen diesen Vorteil jedoch auch gut entlohnen: ein typisches Carbon-Stativ liegt bei rund 300 EUR. Demgegenüber sind außerordentlich gute Aluminium-Stative bereits für 100 EUR zu haben.

Veränderungen in den Kundenansprüchen

Die mittlerweile stark verbreitete Anwendung von Aluminium und Carbon hängt mit den sich wandelnden Kundenansprüchen zusammen. In den letzten Jahren konnte eine Professionalisierung der Hobbyfotografie erkannt werden: während vor einigen Jahrzehnten eher die „Schnappschuss-Fotografie“ für Hobbyfotografen interessant war, bietet die kontemporäre Kameratechnik eine zunehmende Unterstützung für das Einfangen einer (semi-)professionellen Motivik. Das Stativ ist einer der wenigen Hilfsmittel, die es zur Realisierung des professionellen Auftritts noch benötigt.

Durch die zuvor dargestellte Gewichtsreduktion der Kameratechnik genießen Stahl- und Holzstative keinen praktischen Stellenwert mehr. Kunden sehnen sich stattdessen immer mehr nach Instrumenten der Bildstabilisierung, die sowohl ein geringes Gewicht, als auch ein geringes Packmaß bieten können (also das Maß eines Stativs im maximal eingefahrenen Zustand). Zeitgleich erwarten Kunden allerdings einen außerordentlich hohen Grad an Stabilität, Zuverlässigkeit und Funktionsvielfalt. Es entwickelte sich eine neue Art von Stativen, die den Mobilitäts- und Flexbilitätsanforderungen gerecht zu werden versuchte und Reisende auf ihrem Abenteuer bestmöglich beistehen soll.

Reisestative – der Spagat zwischen unterschiedlichsten Anforderungen

Die speziell für die Reise- und Outdoor-Fotografie konzipierten Reisestative versuchen die unterschiedlichsten Kundenansprüche zu vereinen. Bei Packmaßen von rund 30-40 Zentimetern und Gewichten rund um einem Kilogramm ist ein klarer Wettbewerbsvorteil gegenüber herkömmlichen Stativen entstanden.

Zeitgleich legen die Hersteller (exemplarisch genannt: Manfrotto, Rollei, Togopod, Cullmann) jedoch auch Wert auf eine hohe Belastbarkeit des Stativkopfs. So können in der Regel problemlos 3-5 Kilogramm getragen werden, bevor „das Unglück passiert“ und das Stativ samt Kamerausrüstung umstürzt.

Viele Reisestative bieten zudem den Vorteil, individuell verstellbare Beinsegmente zu besitzen. Dadurch können zahlreiche Motive in den verschiedensten Umfelden abgelichtet werden. Technisch wird zudem die Umkehrung des Stativkopfes ermöglicht, um nicht nur den Mikro-, sondern auch der Zielgruppe der Makrofotografen entgegenzukommen. Das häufig hochwertige Design der Stative rundet den bis dato perfekten Eindruck ab.

Haltlose Marketingbotschaften oder Allzweck-Wunderwaffe?

Auf unserer Homepage gehen wir der Frage nach, inwiefern es sich bei den Reisestativen tatsächlich um nutzenstifende Werkzeuge handelt, die ihr Stabilitäts-, Zuverlässigkeits- und Mobilitätsversprechen halten. Wie man es aus der Industrie gewohnt ist, werden aus Marketingzwecken gerne übertriebene Darstellungen genutzt, um den Umsatz anzukurbeln. Wir haben den Anspruch, dem Leser Klarheit zu verschaffen.

Um unseren Lesern einen möglichst transparenten Einblick in unsere Testkultur zu liefern, möchten wir hiermit einen kompakten Einblick in die bewertungsrelevanten Kriterien liefern. Diese Kriterien wurden nach umfangreichen Leserbefragungen und den sich daraus ergebenen Priorisierungen selektiert.

• Verarbeitungsqualität und Lieferumfang:
In unseren Reisestativ Tests wird die Verarbeitungsqualität kritisch beäugt. Vor dem Hintergrund des in der Regel dreistelligen Preises kann als Kunde eine hohe Qualität eingefordert werden. Der Lieferumfang kann den Gesamteindruck des Stativs abrunden.
• Funktionsumfang und Features:
Hierunter fallen beispielsweise Faktoren wie die Schwenk- und Neigbarkeit.
• Gewicht und Packmaß:
Das Gewicht und Packmaß sind mitunter die wesentlichsten Kriterien im Reisestativ Test.
• Stabilität und Zuverlässigkeit:
Auch die Faktoren der Stabilität und Zuverlässigkeit genießen in unserem Test einen besonders hohen Stellenwert. Können diese Faktoren nicht gewährleistet werden, so ist das Reisestativ nutzlos und sein kommunizierter Mehrwert dahin.
• Preis-Leistungs-Verhältnis:
Nicht zuletzt ist auch das Preis-Leistungs-Verhältnis für die meisten Menschen unglaublich wichtig, da sie auf eine ganz natürliche Weise wirtschaftlich agieren möchten. Aus diesem Grund haben wir in unserem umfangreichen Test auch eine Schnaeppchenliste implementiert, um preiswerte Möglichkeiten für Leser mit begrenztem Budget (z. B. Schüler, Studenten) aufzuzeigen.

Wenn dir der Blogbeitrag gefallen hat, kannst du gerne auf unserer Homepage vorbeischauen, um dir einen noch tieferen Einblick in die Materie zu verschaffen. Ebenso sind wir für Fragen, Anmerkungen oder Kritik offen.

Bis dahin,
dein Reisestativ Test Team

0 Responses to Reisestativtest

  1. Lukas 08.06.2016 at 07:14 #

    Danke für die Veröffentlichung des Gastbeitrags! Weiterhin viel Erfolg mit deiner Webseite.
    LG, Lukas

  2. ig 11.03.2017 at 05:26 #

    It’s awesome to pay a quick visit this web page and reading the views of all mates regarding this article,
    while I am also eager of getting familiarity.

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