Microsoft stellt neues Surface vor

Seitdem Apple im Jahr 2010 das iPad vorgestellt hat, wurden Tablets in der breiten Masse endlich salonfähig. Es dauerte nicht lange, bis die Konkurrenz nachzog und den Markt mit den handlichen Taschencomputern im 7 und 10 Zoll Format überschwemmte. Einzig bei Branchenriese Microsoft hat man die Entwicklung etwas verschlafen. Mit dem Surface zog der Konzern aus Redmond erst im Jahr 2012 nach. Seitdem wurde jedes Jahr eine neue Generation vorgestellt. Das Surface Pro 3 war das bis dato neueste Modell im Sortiment. Am 31. März 2015 hat Microsoft nun das vierte Gerät des Laptop-Tablet-Hybriden offiziell vorgestellt. Dabei handelt es sich aber nicht um das Surface Pro 4, sondern um eine neue Variante des Vorgängers.

Viele Nutzer schreckte bisher wie beim iPad der hohe Preis vom Kauf eines Surface Pro ab. Dem will Microsoft nun mit dem neuen Gerät entgegenwirken. Das neue Surface 3 aus Redmond kommt ohne den Zusatz „Pro“ auf den Markt und ist eine günstigere Version seines Vorgängers. Zwar gehört es mit einem Einstiegspreis von 599 Euro nicht gerade zu den Schnäppchen im Tablet-Segment, dafür soll es den Nutzer aber einiges bieten.

Technisch ein starkes Gerät

Das Surface 3 ist mit 8,7 Millimetern die bisher dünnste Variante der Reihe und dabei mit 622 Gramm sehr leicht. Verzichtet hat man beim neuen Surface aber auf nichts. Wie beim großen Bruder sind ein USB 3.0-Anschluss, ein Mini-DisplayPort und MicroSD-Kartenleser mit an Bord. Das Display liefert eine Auflösung von 1920×1280 Bildpunkten und liegt damit knapp über dem des gängigen Full-HD-Displays. Ein Cover und den optionalen Stylus, der beim Surface 3 Pro noch zur Standardausstattung gehörte, legt Microsoft bei seiner neuesten Ausgabe allerdings nicht bei.

Zum Einsatz in dem 10,8 Zoll großen Hybriden kommt ein Intel Atom x7-Quad-Core-Prozessor, der das mit Windows 8.1 ausgestattete Gerät voll x86-kompatibel macht. Der Basistakt von 1,6 Gigahertz kann per TurboBoost auf maximal 2,4 Gigahertz erhöht werden. Dies ist zwar kein Quantensprung zu aktuellen Atom-Chips der Z-Serie, doch in Sachen Grafik soll das Surface sein Potential voll ausschöpfen. Intel verspricht sich mit dem Chipsatz eine Verdopplung sowie die Möglichkeit zur Wiedergabe von 4K-Videos.

Das Basismodell ist mit zwei oder vier Gigabyte Arbeitsspeicher und 64 bzw. 128 GB Flash-Speicher erhältlich. Letzterer ist durch den microSD-Kartenslot aber beliebig erweiterbar. Zudem wurde das Gerät an der Rückseite mit einer 3,5- und an der Front mit einer 8-Megapixel-Kamera ausgestattet. Skype-Konferenzen oder ein Schnappschuss zwischendurch sind somit kein Problem. Gigabit-WLAN und Bluetooth 4.0 sind ebenfalls wieder mit an Bord. Erstmals wird jedoch auch LTE-Unterstützung angeboten.

Trotz der guten Ausstattung verspricht Microsoft eine Akkulaufzeit von bis zu neun Stunden. Dies sollte ausreichen, um seine Arbeiten von Unterwegs zu erledigen oder HD-Filme in voller Länge zu genießen.

Für wen ist das Tablet geeignet?

Das Surface 3 richtet sich laut Microsoft an Schüler, Studenten, Familien und noch viel mehr. Als Tablet gehört das Produkt sicherlich der Premium-Kategorie an. Der große Vorteil, den Microsoft mit seinem Surface anpreist, ist die alternative Nutzung als Laptop.

Durch das aufgespielte Windows 8.1, das, sobald verfügbar, auf Windows 10 kostenlos upgegraded werden kann, laufen wie bei den Vorgängermodellen alle gängigen Desktop-Programme wie Excel, Word oder Photoshop. Neben den im Windows-App-Shop angebotenen Apps muss der Käufer daher auf nichts verzichten, was er vom heimischen PC gewohnt war.

Auch Spieler kommen auf ihre Kosten

Dies macht es auch für Gamer interessant. Das Angebot an Spielen ist breit gefächert. Apps für Casual-Games aus dem Windows-Store laufen ohnehin. Darüber hinaus kann das Surface auch einfach zwischendurch für Browserspiele wie beispielsweise Casino-Games auf 32Red genutzt werden. Ein Vorteil, den andere Tablets mit Apples iOS oder Android-Betriebssystemen nicht bieten. Zudem kann der Nutzer auch richtige PC-Spiele wie Titanfall oder Diablo III auf dem Surface genießen. Dies ist ebenfalls nur auf den Produkten von Microsoft möglich.

Microsoft spart am Zubehör

Das neue Surface kann für interessierte Kunden ab sofort über den Microsoft Store vorbestellt werden. Dabei werden wie bereits erwähnt 599 Euro für das Basismodell fällig. Die Premiumvariante mit verdoppeltem Speicher und Arbeitsspeicher beläuft sich auf 719 Euro. Wer in den vollen Genuss des Gerätes kommen will, muss noch einmal 149,99 Euro für das in fünf Farben erhältliche Surface 3 Type Cover auf den Tisch legen. Die Dockingstation, die das Surface in ein vollwertiges Desktop-System mit zusätzlichen Eingängen und USB-Anschlüssen verwandelt, wird noch einmal mit 229,99 Euro berechnet. Ausgeliefert wird das Gerät nach Angaben des Herstellers ab dem 7. Mai 2015.

Wem das Surface noch zu teuer ist, dem wird angeraten zu warten, bis das Modell auch bei ausgesuchten Händlern erhältlich ist. Andererseits kann man sich auch den ein oder anderen Euro im Online-Casino wie bei 32Red hinzuverdienen. Für Nutzer, die sich ohnehin einen neuen Laptop anschaffen und dabei die Vorzüge eines Tablets genießen wollen, könnte das neue Surface die ideale Wahl sein.

No comments yet.

Leave a Reply

8 + 11 =