Sponsored Video: „Sweza“ – digitale Kunst im urbanen Raum (Die ganze Geschichte)

Die digitale Welt, Thema dieses Blogs, vermischt sich mit immer mehr Bereichen unseres realen Alltags. Gerade vor Kurzem im Urlaub ist es mir wieder am Beispiel von Postkarten aufgefallen. Noch vor einigen Jahren habe ich die schönsten Ansichtskarten der Souvenirläden ausgesucht, um einigen meiner Freunden einen Eindruck von meinem Urlaubsort zu vermitteln. Heute gehe ich an den Kartenständern vorbei ohne sie eines Blickes zu würdigen, denn wenn ich im Urlaub etwas schönes sehe, fotografiere ich es mit meinem Smartphone und schicke es per Messenger direkt an die jeweilige Person. Bei meiner Rückkehr gibt es dann auch kein großes, gemeinsamen Foto-Betrachten nach einigen Tagen Entwicklungszeit mehr. Die schönsten Fotos wurden ja bereits direkt am Tag ihres Entstehens versendet und auf hochauflösenden Tablet PC Displays der Empfänger angeschaut.

SWEZA - Digital-Artist

SWEZA – Digital-Artist

Ebenso an Bedeutung verloren haben Münztelefone, die früher so manches Stadtbild mehr oder weniger bereichern konnten. Jedes gute Strandcafe bietet heutzutage kostenlosen WiFi Zugang an, so dass ich bei Kaffee und Kuchen auf Mallorca ohne Kosten nicht nur mit meiner Familie telefonieren, sondern sie sogar live auf meinem Tablet sehen kann. Dank solcher Apps wie FaceTime bleiben diese Möglichkeiten keinen Spezialisten vorbehalten, sondern sind von jedermann bedienbar.

Der ein oder andere mag mit dem Wandel der Zeit nicht Schritt halten können oder wollen, was sicherlich jedem selbst überlassen sein soll. Nicht alles was neu ist, ist auch gleichzeitig besser. Ich finde es jedenfalls hoch interessant, wie sich das Bild einer Stadt durch die Errungenschaften der menschlichen Zivilisation verändert. Ähnlich wie in der Evolution entsteht Neues und vergeht wieder, wenn es sich nicht als überlebensfähig erweist. Manches vergeht früher, manches später. Wo einst eine Telefonzelle stand, schmückt heute zum Beispiel ein Graffiti die Wand. Doch selbst die Graffitis gehören bereits zur aussterbenden Art wodurch wiederum so interessante Projekte wie “Graffyard” vom Street Art Künstler “SWEZA” entstehen können. Er platziert QR-Codes, wo einst ein Graffiti die Wand schmückte, die dem Passanten nach Abscannen das Graffiti auf dem Smartphone anzeigen, wie schön im folgenden Video zu sehen ist:

Um einer Stadt noch mehr Leben einzuhauchen hat SWEZA noch ein anderes Projekt entwickelt. Er plakatiert Wände mit Ghettoblastern aus Papier, aber anstelle des Kassettenfachs befindet sich wiederum ein QR-Code. Mit dem mobilen Device abgescannt, startet ein Mixtape und kann den Besucher einer Stadt mit seinen Klängen durch die nächsten Straßen begleiten.

Der Verschmelzung von Stadtbild mit digitalen Inhalten ist natürlich immer die flächendeckende, mobile Datenverbindung der Einwohner vorauszusetzen. Da es auch leider im Jahr 2014 immer noch keine WiFi Abdeckung von Deutschlands Großstädten gibt, ist man auf den eigenen Handy Tarif angewiesen. In Punkto Netzabdeckung führt die Telekom weiterhin die Rangliste von Deutschlands Mobilfunktanbietern an.

Hier geht’s zur Landingpage von SWEZAs Street Art Projekten.

Artikel gesponsert (aber selbst geschrieben)

0 Responses to Sponsored Video: „Sweza“ – digitale Kunst im urbanen Raum (Die ganze Geschichte)

  1. ig 24.02.2017 at 20:39 #

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