Casino-Verbot für Google Glass

Die Casinos von Las Vegas und Atlantic City haben sich dazu entschlossen, möglichen Betrügern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Denn die Brillen des Herstellers Mountain View können während des Spiels Informationen empfangen und Fotos machen.  Das kann problematisch für den Ablauf eines Spiels sein.

google_glassEine deutsche iGaming Seite zitiert den Direktor der Spieleabteilung von New Jersey: „Selbst wenn die Brillen noch nicht für Betrügereien missbraucht wurden, gelten sie am Spieltisch prinzipiell als verdächtig und könnten auf suspekte Vorgänge hinweisen.“ Das gesamte Spiel könnte so manipuliert werden und „die Spieler könnten das Vertrauen verlieren, dass alles mit rechtmäßigen Dingen zugeht“. Die Casinos möchten die Betrugsrisiken so gut wie möglich minimieren.

Verbannt aus Kinos und Striptease-Clubs

Da die “Google Glass” Fotos und Videos aufnehmen können, werden sie auch von den Kinos verboten werden, um Urheberrechtsverletzungen zu vermeiden. Der Bundesstaat West Virginia möchte sie auch am Steuer eines Fahrzeugs verbieten. In Seattle hat eine Bar angekündigt, dass die Brillen in einem bestimmten Bereich verboten sein werden, um das Privatleben der Kunden zu schützen. Dasselbe gilt für die amerikanischen Striptease-Clubs und in der Welt der Pornographie.

Die Firma MiKandi hat also die erste X-Anwendung für “Google Glass” völlig umsonst entwickelt. Die “Tits & Glass” getaufte Anwendung, sollte den Nutzern ermöglichen pornographische Inhalte aufzunehmen, zu teilen und mit anderen Nutzern zu kommentieren. Hier hat Google sein Veto eingelegt. Google erinnerte daran, dass Google Glass die Nutzung von expliziten sexuellen Inhalten untersagt. In Bezug auf pornographische Inhalte gilt eine Null-Toleranz-Politik und jeder Verstoß wird umgehend den zuständigen Behörden gemeldet, warnte Google. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im mehrsprachigen Casino-Guide The Casino City.

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