Sponsored Video: Telekom Ohrfeige

Wenn man sich ein neues Smartphone oder einen Tablet PC zulegt, möchte man auch mobil online sein. Da stellt sich schnell die Frage nach der besten Netzabdeckung. Denn was bringt mir die schönste Navi-App für Wanderwege, wenn abseits der Ballungsräume keine mobile Datenverbindung zustande kommt. Vor jedem Ausflug zu prüfen, ob man alle notwendigen Daten auch offline zur Verfügung hat, gehört mittlerweile zu den nervigen Aufgaben, die man sich eigentlich sparen möchte. Und wenn man von seinem Smartphone-Navi im Stich gelassen wird, möchte man wenigstens noch Netz zum Telefonieren haben.

Der Telekommunikationsmarkt ist so hart umkämpft wie kaum ein anderer. Die Kunden bleiben oft lange beim selben Anbieter, weil sie an Vertragslaufzeiten gebunden sind und von einem umständlichen Wechsel mit Übernahme der Telefonnummer zurückschrecken. Die Anbieter suchen nach Alleinstellungsmerkmalen. Neben dem Leistungsangebot und dem dafür anfallenden Preis ist natürlich die angesprochene Netzabdeckung ein beliebtes Zugpferd. Diesbezüglich fällt mir zuerst die Telekom ein. Ich habe zwar selbst keine Erfahrungen, was das Telekom-Netz angeht, aber ich höre es oft aus dem Bekannten- und Kollegenkreis: “Das beste Netz hat die Telekom”.

Zur Vorweihnachtszeit greift die Telekom diese Thema auf und geht in einem neuen Werbespot kreativ damit um. Dieser spielt nämlich auf einen Werbespot von Mercedes an. In diesem kommt der Mann am Abend später nach Hause zu seiner wartenden Frau und gibt als Ausrede an, dass er eine Panne hatte. Daraufhin kassiert er sich eine Ohrfeige, weil seine Frau offensichtlich die ADAC-Pannenstatistik verinnerlicht hat.

Der Original-Spot von Mercedes bei YouTube:

Die Telekom spielt diese Szene nach. Der Mann kassiert hier eine Ohrfeige, weil er als Ausrede angibt, keinen Empfang gehabt zu haben. Auch hier geht seine Frau davon aus, dass man(n) im Telekom-Netz überall Empfang haben muss.

Der neue Telekom-Spot:

Die Telekom fordert daher auf, sich eine andere Ausrede einfallen zu lassen. Im Jahre 2013 muss ein Werbespot natürlich eine virale Vernetzung erreichen. Daher wird der Zuschauer am Ende gefragt, was wirklich geschah. Auf der Landingpage kann man dafür Vorschläge einreichen. Die beste Idee wird von einer Jury gekürt und verfilmt. Der Gewinner darf beim Dreh dabei sein. Wenn das mal kein Ansporn ist weiß ich auch nicht!

Eine andere Schlussfolgerung aus dem Spot wäre natürlich auch, das Netz zu wechseln, damit die Frau in Zukunft bei ausbleidenden Anrufen nicht mehr skeptisch wird 😉

(Artikel gesponsert) aber selbst geschrieben.

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